Kolumne Eifel-Einsichten

Kolumne Eifel-Einsichten : Im Beisein zahlreicher Zeugen

So, dann mal los. Grenzlandschau in Prüm! Sehen wir uns da? Würd ich mich freuen. Soeben erfuhr ich, dass am Dienstagnachmittag ein gewisser Damian S., stellvertretender Chefredakteur der Trierischen Volksfront, da Standdienst schieben soll.

Zusammen mit mir. Da werden wir uns dann im Beisein unserer zahlreichen Besucher (ihr kommt doch zahlreich, oder? Gibt’s eigentlich das Wort zahlarm?) live und in Farbe zanken.

Nein, Quatsch, in Wirklichkeit zanken wir uns ja nie, wir sind eher auf unterschiedliche Weise einer Meinung. Und wir haben uns (Damian, das wusstest du noch nicht) den Dienst so aufgeteilt, dass er die Beschimpfungen entgegennimmt und ich das Lob. Damit ich dann früher weg kann. Also, Leute. Von heute an bis Mittwoch: Grenzlandschau. Ich bitte um zahlreiches Erscheinen.

Und, ach ja, wir waren letztens dann auch mal in Messerich, auf dem Eppischhof. Ihr erinnert euch: wo die Bachs ja an manchen Samstagen Brot backen. In diesem riesigen, uralten Steinofen, herrlich. Lecker. Mir gefiel ja am besten der Spruch, den sie da an der Wand hängen haben.

Kennt ihr vielleicht: Der typische Eifeler, steht da, „ist nicht so arm, wie er scheint. Nicht so fromm, wie er tut. Und nicht so dumm, wie er aussieht.“ Sehr schön. Bei mir ist es genau umgekehrt. Also das eine von den dreien. Ich sag aber nicht welches, so dumm bin ich dann doch nicht.
Et jit net jerannt.