Kolumne Eifel-Einsichten

Kolumne Eifel-Einsichten : Visionär

Holla, das war ein Brocken: Diese Woche saß ich ja für mein journalistisches Wirtstier, den lieben Volksfreund – eine Premiere! –, im Kreise des Kreis-Entwicklungsausschusses für das, puh, Moment: „Integrierte Kreisentwicklungskonzept“ inklusive „Vision 2030“, und meine Gedanken zirkulierten in diesem Zusammenhang dermaßen um die Zukunft meiner, deiner, eurer, unserer Heimat, dass ein Schleudertrauma nur noch eine Umdrehung weit weg war vor lauter Kreiselei.

Auf dem Rückweg in die Stadt mit dem, echt jetzt, schönsten Hahnplatz der Welt musste also Frischluft in die Birne. Und so hatte ich fröhlich die Fenster offen. Bei der Ankunft in Prüm lagen dann sämtliche Kreisentwicklungskonzeptunterlagen hinten kreuz und quer im Wagen verteilt. Hoffnungslos, die noch mal zu sortieren. Sodass ich vermutlich alles in meinem Artikel (gestern gelesen? Nein? Dann aber noch mal ran!) drin hatte außer Ordnung.

Das Kreisentwicklungskonzept ist übrigens ein wirkliches Konzept, nicht nur ein irgendwie zusammengeschwurbelter Kram. Die haben sich richtig Gedanken gemacht.

Ich allerdings dann auch. Deshalb hab ich doch noch einen winzigen Verbesserungsvorschlag. Am Ende nämlich steht die oben erwähnte „Vision“, derzufolge es eine Renaissance des Landlebens geben wird oder so ähnlich. Und da hatte ich’s. Hier: „Landleben ist Natürlich, Dynamisch, Echt, Nachhaltig.“ Kurz: „L.i.N.D.E.N.“ Kann man sich super merken. Ich stelle den Slogan hiermit honorarfrei und eifelweit zur Verfügung. Schönes Landwochenende, Leute!
Et jit net jerannt.