1. Meinung

Kolumne Eifel-Einsichten

Kolumne Eifel-Einsichten : Spritzengebäck

Jetzt spritzen uns die Engländer auch noch unser Super-Serum weg! Dürfen als Erste an den Spitzenstoff, aber dealen wollen sie mit uns und EU-Uschi nicht.

Und ich entwickle ein Leiden, das die Amis (zu denen kommen wir noch, erst sind die Inselpinsel dran) schon „Impfstoff-Nationalismus“ nennen. Das ist doch ... genau: krank! (habe ich eigentlich letztens eine Corona-Logbuchzählung vergessen? Ist das jetzt Nummer 39? 40 gar?) Jedenfalls, die Briten. Ich wiederhole mich: Dajöh, schüss, gebt uns nur kurz Bescheid, wenn’s Nebenwirkungen gibt.

Und die Amis? Ja, die Amis. Der Klätschfrisurenpräsident gibt sich immer noch nicht. Es wird immer absurder. Ich dreh mich nur noch weg ... und wende mich den schönen Dingen zu, die es noch gibt. Erstmal: danke. Für die Post, die ich nach der vorigen Kolumne erhielt.

Das weiß ich genau so zu schätzen wie Rosi Mosers Adventsmeldung aus dem, wieder mal, Lützkämper Kindergarten: Denn da sangen die Kleinen, dialektbedingt, weil das hier bei uns mit dem „g“ und dem „k“ ja eher verschwimmt: „Oh du selige ... knabenbringende Weihnachtszeit“. Und aus „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ machten sie: „Es ist für uns eine Zeitung gekommen.“ Und wer würde sich darüber mehr freuen als ich. Danke. Schön!

Et jit net jerannt.