1. Meinung

Kolumne Eifel-Einsichten

Kolumne Eifel-Einsichten : Alles weg

Wir hier bei der European Super League für ländliche Gebrauchskolumnistik wundern uns schon auch (bzw: „scho au“, J. Löw), wie schnell die wieder weg waren mit ihrer Eliteliga und ihren Milliardenplänen, bei denen sie den Fans und dem Fernseh’ nur wieder die Asche aus den Taschen gezogen hätten.

Weg damit, gut so. Verdient auf die Fresse gefallen. Auch die, um die Wortspielerei jetzt so richtig in Grund und Boden zu reiten, German Söder League hat sich nach nur einer Woche wieder in den Regionalteil Bayern zurückgezogen. Puf, weg. Leider auch weg: Schalke, der einzig wahre Meisterkandidat der Herzen. Das wiederum tut mir im Zentralorgan weh, denn was habe ich in der fernen Studentenjugend alles erlebt auf Schalke, als ... aber das wisst ihr ja alles schon, ich sage nur 6:6. Und wer nicht weiß, was ich damit meine, möge es googeln oder einen fragen, der Ahnung hat und 1984 schon ein bisschen auf der Welt war.

Alles weg, zack, nur das dumme Virus nicht, die Infektionszahlen rasen hoch und höher, die Impferei aber (C-Log 52), die zieht sich. Jedenfalls für unsereinen aus der Priorisierungsgruppe 4. Immerhin: Man ist schon ein bisschen auf der Welt und scho au oll, aber noch nicht oll genug. Fast schon eine gute Nachricht.

So. Und jetzt erfülle ich eine Herzenspflicht und salutiere Dahms Häns: Leb wohl. Und danke für die Zeit, die wir als Pänz bei dir und Toni in der Schreinerei abhängen durften in der humorgetränkten Gegenwart zweier echter Meister, wo die Sprüche flogen wie die Späne, hier in unserem schönen Sträßchen, das jetzt mittrauert. Was war das schön immer. Schnief. Und damit stiehlt sich der Kolumnist jetzt auch: weg. Et jit net jerannt.