1. Meinung

Der neue Film „Hello again – Ein Tag für immer“

Kinostart : Verwicklungen in der Zeitschleife

Bald 30 Jahre ist es her, dass Regisseur Harold Ramis in der US-Komödie „Und täglich grüßt das Murmeltier“ Bill Murray ein und denselben Tag immer und immer wieder hat erleben lassen: Jeden Morgen zur selben Uhrzeit aufwachen, zum selben Stück Radio-Musik („I Got You Babe“), wissend, dass die alltäglichen Wiederholungen damit noch längst kein Ende haben ...

Der Film wurde zum Klassiker und soll allein in den USA über 70 Millionen US-Dollar eingespielt haben. Nun startet eine deutsche, eine romantische Komödie, deren Prämisse ganz ähnlich ist, auch wenn das Umfeld ein anderes ist, die Figuren jünger: Es geht um Zazie, die sich mit Freunden eine WG teilt. Eines Tages erhält sie die Nachricht, dass ein ehemaliger Kindergartenfreund ihre Erzrivalin heiratet. Unbedingt will Zazie diese Verbindung verhindern, sabotieren, steckt aber schnell in einer Zeitschleife fest.

„Hello Again“ ist die erst dritte Langfilm-Regiearbeit von Maggie Peren – einer Filmemacherin („Stellungswechsel“), die aus der hiesigen Kinolandschaft schon lange nicht mehr wegzudenken ist. Vor allem als Drehbuchautorin hat sich die in Heidelberg geborene Peren einen Namen gemacht: Mitgewirkt hat sie unter anderem an Werken wie „Mädchen, Mädchen!“ (2001), „Hände weg von Mississippi“ (2007) und „Napola - Elite für den Führer“ (2004).

Besetzt ist ihr neuer 92-Minüter (auch hier kommt nicht nur die Regie, sondern auch das Skript von ihr) nun mit einer ganzen Reihe an wunderbaren deutschen Jungdarstellern, geboren allesamt im Zeitraum zwischen 1988 und 1993: von Edin Hasanović („Mein Ende. Dein Anfang“) über Tim Oliver Schultz („Heilstätten“) und Emilia Schüle („Ku‘damm 59“) bis hin zu Alicia von Rittberg („Jugend ohne Gott“). Letztere hat in dieser turbulenten Komödie die Hauptrolle der ziemlich überforderten Zazie inne.

Der Film läuft im Cinemaxx-Kino in Trier sowie in Bernkastel-Kues, Wittlich und Daun.

(dpa)