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Filmkritik: Pitch Perfect, III – Die Bellas sind wieder da!

Kino : Filmkritik: Pitch Perfect, III – Die Bellas sind wieder da!

Wer tiefgründige Handlung und ausgefeilte Dialoge erwartet, ist bei Pitch Perfect an der falschen Adresse. Dafür gibt es jede Menge Humor und Gesang von den Mädels der altbekannten Bellas-Crew, die sich irgendwie noch nicht mit ihrem gesangsfreien Alltag abfinden können.

Die fettesten Sprüche und krassesten Moves hat dabei erwartungsgemäß das beliebte Energiebündel Fat Amy. „Wir machen nichts mit Würde“ posaunt sie völlig unpassend hinaus. Sogar die Soldaten, die die Bellas auf ihrer Tour begleiten, erröten bei Sprüchen wie „Ich wär gern das Brötchen für seinen Hot Dog.“ Doch so ist Fat Amy, und so lieben die Kinozuschauer sie. Denn das blonde Gift in Größe XL ist einfach gerade heraus und plapsig sympathisch.

Worum es geht? Natürlich um einen Gesangswettbewerb für die ehemaligen A-cappella-Weltmeisterinnen Barden Bellas. Vollblut-Bella Aubrey lässt dazu die Verbindungen ihres Vaters, ein hohes Tier beim Militär, spielen. Und schon touren die Bellas durch die Stützpunkte im ganzen Land. Womit sie gerechnet haben? Mit Konkurrenz. Dass die allerdings weder a cappella singt, noch Songs covert und dazu selber Instrumente spielt, verunsichert die Mädels gewaltig. Für die Bellas sieht es nicht rosig aus, denn ihre Konkurrenten sind witzige Country-Jungs und eine sexy Girlband, die alle Register zieht, um zu gewinnen.

Außerdem sind den Bellas die Kommentatoren Gail und John auf den Fersen. Die nehmen jede Sekunde per Video auf. Und sie wollen die Bellas fallen sehen.

Dann taucht da plötzlich Fat Amys krimineller Vater auf und macht auf Eitel-Sonnenschein. Die stille Lilly haut alle von den Socken. Naivchen Chloe verliebt sich. Ausnahmetalent Beca wird vor eine schwere Entscheidung gestellt. Und was die „Schildkröte“ mit allem zu tun hat, erfahrt ihr im Kino.

Eines darf noch verraten werden: in Pitch Perfect explodieren nicht nur die Gefühle…

Also ab ins Kino! Pitch Perfect III läuft im Cinemaxx und im Broadway in Trier.