1. Meinung

Josef als Fürsprecher bei Gott

Glaube im Alltag : Josef als Fürsprecher bei Gott

Heiliger Josef, bitte für uns; müssten die Wohnungssuchenden und sich in verzweifelter Lage befindlichen Menschen beten, wenn sie den Hl. Josef (hebräisch: „Gott möge hinzufügen“) als Fürsprecher bei Gott, in ihrer Not anrufen.

Der kommende 19. März, der Namenstag des Hl. Josef, dürfte diese Bitte, die aktueller ist denn je, wieder ins Gedächtnis rufen.

Wie wertgeschätzt der „Herberg`“- suchende Josef von Nazareth ist, könnte sich beispielsweise im rheinland-pfälzischen Teil des Bistums Trier ausdrücken: St. Josef ist in sechs Pfarrkirchen, zwölf Filialkirchen und acht Kapellen der Kirchenpatron. In unserem Dekanat Wittlich ist mir kein Kirchengebäude bekannt, das dem Hl. Josef geweiht ist.

Liegt es an der „wohlgefälligen Demut“ und an der Bezeichnung „keuscher Ehemann der Mutter Gottes“ (Dekret über die Hinzufügung des Hl. Josef in den eucharistischen Gebeten) die nicht genügend Glanz ausstrahlt, um sich mit dem Namen „Josef, Sepp, Juppi, Joshi, Giuseppe, Beppo, Josip....“ zu schmücken?

Ich habe in den 24 Jahren als Taufspender noch keinen „Josef“ getauft. Vielleicht ändert sich das. Die  meisten Eltern wollen einen ungewöhnlichen Namen und wollen sich mit ihrer Wahl von anderen abheben. Das Besonderssein hat meist ein Verfallsdatum. Denken Sie bei der Namensgebung daran, dass der Name ihr Kind sein ganzes Leben lang begleiten wird. Aber inzwischen ist in der Hitliste ein Trend zu alten Namen spürbar. Was gestern noch verpönt war und „verstaubt“ wirkte, ist inzwischen ein Renner.

Vielleicht gehört der Heilige Josef, Patron von Bayern, Böhmen und Österreich, der Zimmerleute, Handwerker, Schreiner, der Jugendlichen..... zu den künftigen Favoriten in der Namensgebung.

Im Bittruf für die Wohnungssuchenden und Verzweifelten ist der bescheidene, tatkräftig handelnde und mit starkem Gottvertrauen ausgestattete Zimmermann

der Favorit.