Manfred Walter über das Auf dem Weg sein

Glaube im Alltag : Auf dem Weg ...

Ich bin dann mal weg!“. Diese Worte von Hape Kerkeling haben viele schon mal gehört. Seit Jahren brechen immer wieder Menschen auf zum Jakobsweg, zur Wallfahrt nach Lourdes, Fatima, Israel oder zu den Spuren des Heiligen Martin.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Manche wollen eine Auszeit nehmen, um über das eigene Leben nachzudenken. Andere sind gern in Gemeinschaft unterwegs, beten, singen und tauschen sich aus. Viele haben Sorgen und Bitten, die sie bewegen, oder wollen Gott, Maria und anderen Heiligen für ihre Hilfe danken.

Dafür muss man natürlich keine große Wallfahrt machen. Es gibt auch spirituelle Orte in der näheren Umgebung. Sie laden ein, sich allein oder mit anderen auf den Weg zu machen und  Gemeinschaft im Glauben zu leben, zum Beispiel  bei der Klausen- oder Matthias-Wallfahrt oder dem Heilig-Rock-Fest in Trier. Vor Kurzem haben sich über 160 Bewohner mit ihren Begleitern aus den Behinderteneinrichtungen des Bistums auf den Weg nach Maria Martental gemacht. Dort wurden sie herzlich begrüßt und zu einem offenen Singen in der Klosterkirche eingeladen. Viele kannten sich schon von früheren Wallfahrten. In Workshops wurde das Thema „Auf dem Pilgerweg“ in kreativer Weise aufgegriffen. Manche gingen einen Labyrinth-Weg. Andere gestalteten Wegweiser. Einige gingen den Weg der Freude mit sieben Stationen zu  frohen Ereignissen aus dem Leben von Maria mit Jesus. Sie konnten beim Beten und Singen  selbst Freude erfahren.  Zum Abschluss der Wallfahrt feierten alle die Heilige Messe mit Leuten aus der Pfarreiengemeinschaft. Im Glauben gestärkt und durch die schönen Erfahrungen bereichert, machten sie sich auf den Heimweg. So ist es wichtig, für den weiteren Lebensweg Impulse zu bekommen und als Gemeinschaft von Christen frohe gemeinsame Erfahrungen zu machen. Dazu laden auch Angebote in St. Thomas, Himmerod und Springiersbach ein.