Kirche: „Wer dankt, denkt weiter!“

Kirche : „Wer dankt, denkt weiter!“

So lautet ein Sinnspruch aus einer mir unbekannten Quelle passend beispielsweise zum Fest Erntedank, das gerade im beginnenden Oktober vielerorts begangen und gefeiert wird.

Danken und darüber nachdenken hängen eng zusammen: Es kommt mir als erstes dazu in den Sinn: Nichts auf dieser Welt ist selbstverständlich! Alle Gaben der Erde, alle Menschen und Mitgeschöpfe, die uns zur Verfügung stehende Zeit, das ganze Leben ist letztlich unverdientes Geschenk. Und für Geschenke darf und sollte man dankbar sein! Gott sei Dank! Ich finde es sehr wichtig, die Dankbarkeit, die man empfindet, auch immer wieder mal auszudrücken. Das gilt sowohl Gott als auch den Mitmenschen gegenüber.

Wir kennen es doch wohl alle aus eigener Erfahrung: Wie wohltuend ist ein aufrichtiges und vielleicht auch mal überraschendes Dankeschön! Danke zu hören und auch Danke zu sagen macht einfach Freude!

Als zweites kommt mir zu: „Wer dankt, denkt weiter“ in den Sinn: Mitverantwortung für die Schöpfung und die Welt! - Ein globales Thema, das herausfordert und brisant ist. Die Diskussionen rund um Nachhaltigkeit, Verantwortung für Klima und Ressourcen und den Erhalt der Schöpfung sind im vollen Gange! Und das muss auch im Sinne der kommenden Generationen so sein!

Ein weiteres Thema und Stichwort, das damit verwoben ist und das zum ständigen Nachdenken anregt: Aufmerksamkeit im Konsumverhalten! So heißt es beispielsweise, möglichst genau hinsehen, wie und unter welchen Bedingungen ein Produkt fair oder eben auch nicht fair entsteht und dann dementsprechend einkaufen und konsumieren. Oder in den Bereich gehört auch: Das Herz öffnen, Solidarität üben, Benachteiligten helfen, sinnvolle Projekte unterstützen, spenden…

Danken ist so für mich immer auch eng verbunden mit teilen.

Wer dankt, denkt weiter…

Ich lade ein, diesen Sinnspruch mitzunehmen in den Alltag, weit über Erntedank hinaus!