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Kolumne Glaube im Alltag
Wunderbar!

Jeden Dienstag verschenkt Hardy Herbe, ein Typ wie Sie und ich, etwas sehr Wertvolles: seine ungeteilte Aufmerksamkeit. „Ich sehe meine Aufgabe darin, den Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern“, sagt er.

Dafür besucht er regelmäßig kranke und ältere Menschen in Pflegeheimen. Doch Hardy Herbe und seine Mitstreiter bewirken oft viel mehr als das. Sie bieten Menschen in schwierigen Situationen einen Halt und etwas, worauf sie sich freuen können. So verhelfen sie zu mehr Lebensfreude und bekommen auch viel zurück, wie Hardy erklärt: „Menschen etwas Gutes zu tun, erfüllt mich mit innerer Zufriedenheit. Ich empfinde meine Tätigkeit nicht als Arbeit, sondern als Geschenk.“

Steckt nicht in jedem von uns ein bisschen Hardy Herbe? Manchmal folgt aus der persönlichen Bereitschaft zur Aufmerksamkeit der einmalige Einsatz des Einzigen und des ganzen Lebens. Das Denkmal für das heldenhafte Selbstopfer ist ein öffentliches Denkmal im Postmans Park in der City of London. Es erinnert an gewöhnliche Menschen, die gestorben sind, um das Leben anderer zu retten. 1886, George Frederick Simonds: Er stürzte in ein brennendes Haus, um eine alte Witwe zu retten und starb an seinen Verletzungen. 1901, Solomon Galaman: Er starb, nachdem er seinen kleinen Bruder davor bewahrt hatte, in der Einkaufsstraße überfahren zu werden. 2018,…Wer wäre bereit? Jesus war es!

Jörg Koch (Pastoralreferent für Jugendarbeit und Schulpastoral, Dekanat St. Willibrord Westeifel, Prüm)