Zwischen Himmel und Erde

Glaube im Alltag : Zwischen Himmel und Erde

Wir feiern das Fest „Christi Himmelfahrt“. Dieser Tag beschert uns einen freien Tag mitten in der Woche. Die Väter haben ihn zum Vatertag erkoren. Ein Männertag, den Männer nutzten, um mit Gleichgesinnten zu feiern.

Heute ist er ein beliebter Grilltag für Familien und Gruppen.

Die Kirche feiert die Himmelfahrt Jesu. Jesus kehrt 40 Tage nach seiner Auferstehung in den Himmel zu seinem Vater zurück. Es ist seine Heimkehr zu Gott. Er verlässt endgültig seine Freunde mit dem Versprechen, ihnen den Heiligen Geist, den Beistand Gottes zu senden. Mit diesem Ereignis baut er den Menschen eine Brücke zu Gott.

Der Himmel ist ein Zeichen für Offenheit, Freiheit, Weite, Freude, Erfüllung, Unendlichkeit, Vollkommenheit und Ewigkeit. Für mich eine himmlische Vorstellung, denn nach unserem Glauben werden wir im Tode nicht in ein Nichts fallen, sondern für immer bei Gott sein. Vor und am Himmelfahrtstag werden Bittprozessionen und Gottesdienste angeboten. Die Menschen bitten Gott um seinen Segen für eine gute Ernte und für die Bewahrung der Schöpfung. In Gebeten und Bittgesängen bringen sie ihre Sorgen und ihre Freude vor Gott.

Diese Prozessionen sind heute auch Ausdruck des Protestes gegen den Klimawandel, so wie die Aktion „Fridays for Future“, die die Klimaaktivistin Greta Thunberg aus Schweden ins Leben gerufen hat. „Christi Himmelfahrt“ gibt mir die Zusage, dass Gott bei uns ist bis ans „Ende der Welt und über den Tod hinaus“, weil er uns unendlich liebt und seine Liebe größer ist, als unsere menschliche Vorstellungskraft fassen kann.

Deshalb ist mir dieser Feiertag auch heilig.Wichtig dabei ist das gemeinsame Unterwegssein auf ein Ziel hin, für das es sich lohnt zu leben.Ich wünsche ihnen einen erholsamen und wanderfreundlichen Grill- und Feiertag, an dem die Verbindung zwischen Himmel und Erde spürbar wird.