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Kommentar zur Ansiedlung eines Verteilzentrums in Bitburg

Kommentar : Eine Wohltat für die Eifeler-Seele

Besonders nach der zweiten gescheiterten Landesgartenschau-Bewerbung weckt die nun bekannt gewordene Neuansiedlung auf dem Flugplatz Bitburg Zuversicht. Auch nach fast 30 Jahren kommt die Konversion der ehemaligen amerikanischen Liegenschaften voran – manche Dinge brauchen halt ihre Zeit.

Auf die Hilfe aus Mainz in Form der Blumenschau haben viele gesetzt und wurden schließlich bitterst enttäuscht. Damit, dass seit mehr als drei Jahren im Hintergrund der nun bekannt gemachte große Wurf vorbereitet wurde, sogar der Flächennutzungsplan bereits so weit vorbereitet ist, dass es im Grunde bald mit dem Bauen losgehen kann, hat wohl kaum jemand gerechnet. Hut ab vor der guten Geheimhaltung. Es scheint zu stimmen, dass der Eifeler am Ende doch alles selber in die Hand nehmen muss, um voran zu kommen.

Noch ist zwar nicht bekannt, wer sich auf dem Flugfeld niederlassen wird, als großer Wurf darf die Schaffung von etwa 800 Arbeitsplätzen und damit auch die Generierung von weiteren Steuereinnahmen aber jetzt schon gewertet werden – alles richtig gemacht.

f.auffenberg@volksfreund.de