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Kommentar zur Bürgermeisterwahl im Bitburger Land

Kommentar zur Bürgermeisterwahl im Bitburger Land : Wählen! Es gibt keine Ausreden

Als letztmals, 2014, in der Verbandsgemeinde Bitburger Land ein neuer Bürgermeister gesucht wurde, haben ein Drittel der Bürgerinnen und Bürger gesagt: Nö, da mach‘ ich nicht mit. 34,5 Prozent der Menschen, um genau zu sein. Das sind zu viele. Es gibt keine Ausreden!

Ganz grundsätzlich gibt es schon kaum gute Argumente, seine wichtigste demokratische Pflicht nicht wahrzunehmen. Faulheit, besseres zu tun, fehlendes Interesse – alles wenig überzeugend.

Eines lasse ich vielleicht noch gelten: Wenn die Kandidatinnen und Kandidaten allesamt derart ungeeignet wären, dass man sich von keinem repräsentiert fühlt (oder fühlen will). Wobei man selbst dabei sagen müsste, dass durch das Nichtwählen nicht verhindert wird, dass einer der Kandidaten das Amt übernimmt. Einer muss den Job ja machen.

Egal, wer das Rennen am Sonntag machen wird: Die Bürgerinnen und Bürger im Bitburger Land haben die Wahl zwischen drei Kandidatinnen und Kandidaten, die allesamt fachlich kompetent sind und eine Verbandsgemeinde gebührend vertreten können.

Also, bitte!

c.thome@volksfreund.de