1. Meinung

Kommentar zur Bürgermeisterwahl in der VG Arzfeld

Kommentar : Ein großer Unterschied

Was für ein Unterschied: Als Andreas Kruppert vor zwölf Jahren Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld wurde, ging er als Sieger aus einem Kampf zwischen fünf Bewerbern hervor. Diesmal trat nur einer an.

Auch ein Zeichen dafür, dass immer weniger Menschen kommunal für Ämter zu gewinnen sind. Immerhin aber setzt Johannes Kuhl eine Tradition fort: Er ist 32, ein junger Kerl wie 1999 Patrick Schnieder (damals 31) und 2010 dessen Nachfolger Andreas Kruppert, der mit 30 ins Amt kam.

Jenseits dessen gilt es jetzt für Kuhl, ein eigenes Profil zu entwickeln. Man traut es ihm zu. Auch wenn er sich, in diesen stürmischen Tagen, über mehr Rückenwind von den Wählern gefreut hätte. Dennoch: 86 Prozent, Chapeau.

f.linden@volksfreund.de