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Kommentar: Christian Moeris zur Nitratbelastung in Wittlicher Trinkwasserbrunnen

Kommentar : Nitratbelastung in Wittlicher Trinkwasserbrunnen: Kein Grund zur Panik

Für die Verbraucher geht von den erhöhten Nitratwerten in zwei von sechs Tiefbrunnen keine gesundheitliche Gefahr aus. Bevor das Wasser aus den Brunnen ins Leitungsnetz fließt, wird es gemischt und aufbereitet.

Das geschieht im Wasserwerk Wittlicher Tal, wo Wasser aus dem Gewinnungsgebiet Bombogen mit Wasser aus dem Wasserwerk Obere Salm mit einem Mischungsverhältnis von 30/100 aufbereitet und an die Stadtteile Dorf, Bombogen und Wengerohr abgegeben wird. Somit wird nach Angaben des Zwecksverbands ein Nitratwert von rund zehn Milligramm pro Liter erreicht. Die Trinkwasserverordnung legt für Nitrat einen Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter fest.

Die Wittlicher Verbraucher müssen sich trotz der Debatte um Nitratwerte in zwei Brunnen keine Sorgen um die Qualität ihres Trinkwassers machen. Bei den aktuellen Verhandlungen zwischen Wasserversorger und Landwirten geht es um die Sicherung der Trinkwasserqualität für die Zukunft und nachfolgende Generationen.
c.moeris@volksfreund.de