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Kommentar zu Corona-Regeln beim Protest in Bitburg

Meinung : Zum Corona-Protest in Bitburg: Regeln sind nicht zum Spaß da

Wer Auflagen missachtet, muss mit den Konsequenzen rechnen. Denn schließlich gibt es die Vorgaben nicht ohne Grund.

Proteste gehören zu einem demokratischen Rechtsstaat. Allerdings müssen sich die Teilnehmer solcher Versammlungen an die vorgeschriebenen Regeln halten – und die Konsequenzen tragen, wenn sie sich dagegen weigern.

Vorgaben wie die Maskenpflicht gibt es nicht ohne Grund. Auch wenn der Protest im Freien stattfindet, kommen dabei sehr viele Menschen dicht gedrängt auf einem Fleck zusammen. Eine Maske zu tragen, ist angesichts der sich schnell verbreitenden Omikron-Variante notwendig. Das schützt nicht nur die Versammlungsteilnehmer, sondern auch unbeteiligte Passanten.

„Wir gehen ja nur spazieren“, lautet das Argument mancher Protestierender. Egal, wie man es nennt: Wenn sehr viele Menschen zum Protestieren auf einem Fleck zusammenkommen, ist es eine Versammlung. Und dann müssen auch dieselben Regeln gelten wie für alle anderen Versammlungen. Denn vor dem Gesetz sind alle gleich.

Das bedeutet auch: Wer die Regeln missachtet, braucht sich nicht wundern, wenn die Einsatzkräfte durchgreifen – auch körperlich. 

v.koeniger@volksfreund.de