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Meinung
Meinung: Überraschender Spurwechsel

FOTO: TV / klaus Kimmling
Eine Eifelautobahn ohne Lücke? Das Vorhaben scheint noch über Jahre nicht mehr als ein vager Traum zu sein. Die nordrhein-westfälische Landesregierung fährt zwar richtig damit, das Risiko möglicher Klagen von Naturschützern zu minimieren. Von Florian Schlecht
Florian Schlecht

Dennoch überrascht sie mit dem Spurwechsel. Warum ändert das schwarz-gelbe Bündnis die Pläne so spät? Und warum, wenn man den Erzählungen der rheinland-pfälzischen Ampelkoalition Glauben schenken darf, erfährt Verkehrsminister Volker Wissing in Mainz davon erst auf den letzten Drücker und das nicht mal 24 Stunden, bevor eine nordrhein-westfälische Zeitung die Geschichte über die neuen Ausbaupläne exklusiv veröffentlicht? Fuhren beide Länder lange Seite an Seite, klaffen nun Kratzer im Lack. Und am Horizont ist schon erkennbar, dass der ewige Streit um die A1 noch eine Ewigkeit während wird. Zum Leidwesen aller Betroffenen: Anwohner, Autofahrer, Unternehmer und Naturschützer.

f.schlecht@volksfreund.de