Kommentar zur Berichterstattung über Rechtsextremismus in der AfD Die Taktik der AfD: andeuten, ablenken, als Opfer aufspielen

Meinung · Unsere Recherche zeigt, dass ein Aktivist der „Revolte Rheinland“ auf der Liste der AfD für die Stadtratswahl in Trier steht. Der Trierer Parteichef lenkt ab statt aufzuklären oder zu handeln. So gehen wir damit um.

 Das linke Bild zeigt den Stadtratskandidaten der AfD an einem Stand in der Innenstadt neben dem AfD-Kreisvorsitzenden in Trier, Michael Frisch, und einer weiteren Person. Rechts ist der Mann bei einer Aktion der Revolte Rheinland zu sehen. Er posiert mit White-Power-Zeichen vor einer frisch gesprühten, leicht verfremdeten Odal-Rune. Diese Zeichen ist nicht nur ein Symbol der rechtsextremen Revolte Rheinland. Laut Verfassungsschutz war sie zu Zeiten des Nationalsozialismus als Symbol für „Blut und Boden“ verklärt. Das White-Power-Zeichen symbolisiert in rechtsextremen Kreisen die Vormacht der Weißen.

Das linke Bild zeigt den Stadtratskandidaten der AfD an einem Stand in der Innenstadt neben dem AfD-Kreisvorsitzenden in Trier, Michael Frisch, und einer weiteren Person. Rechts ist der Mann bei einer Aktion der Revolte Rheinland zu sehen. Er posiert mit White-Power-Zeichen vor einer frisch gesprühten, leicht verfremdeten Odal-Rune. Diese Zeichen ist nicht nur ein Symbol der rechtsextremen Revolte Rheinland. Laut Verfassungsschutz war sie zu Zeiten des Nationalsozialismus als Symbol für „Blut und Boden“ verklärt. Das White-Power-Zeichen symbolisiert in rechtsextremen Kreisen die Vormacht der Weißen.

Foto: TV/Fotomontage Volksfreund (Quelle: Facebook/Michael Frisch, Telegram/Revolte Rheinland)

Wie gehen wir mit der AfD um? Diese Frage stellen uns Leserinnen und Leser immer wieder – und das vollkommen zurecht. Klar ist für uns: Bei einer Partei, die der Verfassungsschutz als rechtsextremistischen Verdachtsfall bewertet, nehmen wir besonders genau in den Blick, ob es etwa auch in unserem Bundesland und in unserer Region Belege dafür gibt.