| 21:57 Uhr

Essen
Kürbis verträgt keine Kälte

Susanne
Umbach.
Susanne Umbach. FOTO: Stefan F. Saemmer
Kürbisse sind der kulinarische Knüller der Herbstsaison. Das Fruchtgemüse besteht zu rund 90 Prozent aus Wasser und ist sehr arm an Kalorien – dafür liefern Kürbisse reichlich Beta-Carotin, Vitamine und Mineralstoffe. Susanne Umbach

Eine ausreichende Zufuhr dieser Nährstoffe ist für die Abwehrkräfte gerade in der kalt-nassen Jahreszeit wichtig. Aber auch das Auge isst mit: Eine üppige Auswahl in bunten Farben und prächtigen Formen gibt es besonders auf Wochenmärkten und in Hofläden.

So vielfältig wie ihr Aussehen, so variantenreich lassen sich auch leckere Kürbis-Gerichte zubereiten: Spaghetti-Kürbis, Hokkaido, Butternut und Co. werden im Nu zu feinen Suppen, duftendem Ofengemüse, würzigen Pastasaucen und sogar zu Kuchen.

Auch ganz praktisch: Kürbisse lassen sich lange lagern. Sie sind allerdings kälteempfindlich und bekommen im Kühlschrank wässrig-glasige Stellen oder büßen an Aroma ein. Ähnlich wie ihre sommerlichen Verwandten Gurken oder Melonen. Sie alle sollten außerhalb des Kühlschranks – möglichst an einem dunklen, kühlen Ort zum Beispiel der Vorratskammer – gelagert werden. Wenn der Stielansatz unversehrt ist, halten sich Kürbisse so bis zu drei Monate. Ist das Gemüse bereits angeschnitten, gehört es dann doch in den Kühlschrank und sollte innerhalb weniger Tage aufgebraucht werden.

Auch die knackigen Kerne und das dunkelgrüne Öl aus dem typischen Herbstgemüse sind nicht zu verachten: Kürbiskerne schmecken pur als Snack oder werden zum knackigen Topping auf Gratin & Co. Übrigens verfeinert Kürbiskernöl nicht nur Suppen und Salate, sondern mundet sogar als Soße zum Vanilleeis. Am besten einfach mal ausprobieren!

Susanne Umbach, Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Weitere Kolumnen: www.volksfreund.de