Adventszeit

Wenn die Nächte länger werden, geht das Huhn schon früh zu Bett.Im dem Zoo die Eisbärkinder finden diese Zeit sooo nett.


Kommt angeborenes Erinnern kribbelnd unterm Pelz hervor,
Gefühl von knackig schönen Zeiten, als man noch so richtig fror.

Kater Peter, der den Sommer über keine Ruhe fand,
kommt auf leisen Sohlen in sein Ofen-Heimatland.
Putzt sich, schnurrt und schläft und döst, ist vom Katersex erlöst.

Die Oma legt die Schafwolldecke um die Knie, weil es zieht,
denkt an gute alte Zeiten, als man noch den Apfel briet.
Für Kinder, die Bewegung brauchen, gibt es keine schlechte Zeit.
Andere, die weniger mögen, machen sich vor'm Fernseher breit.

Einzig und allein die Großen haben es noch nicht gerafft,
dass die Natur dem Menschen gut ist und ihm gerne Ruh verschafft.
Er dagegen stöhnt und jammert, macht sein Depressionsgesicht,
wünscht sich in den warmen Süden, überall, doch hier hin nicht.

Häufig trifft man diesen Menschen, der oft weiblicher Natur,
rennt und hastet einkaufsmäßig, Weihnachtsdingen auf der Spur.
Putzt und wischt und auch die Plätzchen müssen zeitig fertig sein.
Was man wem nun schenken wollte, fällt so leicht, so schnell nicht ein.

Zeit, die mit Namen jeder von uns kennt,
uns immer wieder heimsucht,

Advent, Advent.