Alles ganz einfach

Politik

Zum Artikel "Mehr Blitzer, mehr erwischte Raser" (TV vom 27. Juni) und zum Leserbrief "Geschröpfte Autofahrer" (TV vom 5. Juli):
Wenn auf unseren Straßen jeder fahren will, wie er es möchte, so brauchen wir keine Straßenverkehrsordnung. Wenn sich aber jeder an diese Ordnung hält, dann brauchen wir keine 160 neue Stellen sowie kein neues Gebäude in Zweibrücken. Und die von Heinrich Ewen genannten Probleme wären erst gar nicht vorhanden. Fazit: Haltet euch an die Straßenverkehrsordnung, und es gibt auch keine Abzocke mehr.
Werner Mundt
Bitburg

Herr Ewen meint, dass man das nur als Abzocke bezeichnen kann. Welch ein Irrtum! Wenn all diese Zahlen stimmen, und davon gehe ich aus, dann müsste einem angesichts dessen der pure Schreck in die Glieder fahren, sind sie doch ein Spiegelbild dafür, wie viele beratungs- und einsichtsresistente Menschen hinter dem Steuer sitzen. Nicht dem Innenminister fallen all diese "Schröpfungsmaßnahmen" ein, sie sind das Resultat aus jahrelangen Erkenntnissen aus der Unfallforschung, dass eben viele Verkehrsteilnehmer nicht begreifen, dass es wohl um das eigene Leben und um das der anderen Menschen geht.
Als Fahrer entscheide ich allein, ob ich die Vorschriften beachte und befolge oder nicht. Wenn ich sie befolge, muss ich mich nicht über "Abzocke" beschweren.
Ich empfehle jedem, der auf dieser "Abzock-Schiene" fährt, die Käseglocke vom Kopf zu nehmen.
Wolfgang Schlick
Ayl-Biebelhausen