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An den größten Vagabund

An den größten Vagabund

Verträumt, verspielt und doch so stark so kenn\' und mag ich dich. Du streichst mir wild durchs lange Haar und zärtlich durchs Gesicht.



Verfängst dich unter meinem Rocke,
berührst die nackte Haut.
Lässt fröstelnd mich vor dir verstecken,
dann pfeifst du gar so laut.

Wann immer du mich je berührt
die Sehnsucht in mir war.
Ich fühlte mich von dir verführt
doch sah ich die Gefahr.

Dass du dies Spiel mit jedem treibst,
der hingibt sich dir gern.
Ich wusste, dass du niemals bleibst,
doch bist du mir nicht fern.

Ich hört\' dich kommen, hört\' dich gehen,
ich hab\' mich nie gewehrt.
Ich ließ es einfach nur geschehen,
denn ich hab\' dich verehrt.

Nur treu mein Freund bist du mir nie,
du kommst und gehst geschwind,
noch immer ich dir gern verzieh\',
drum lieb ich dich - den Wind