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Angriff auf die Stütze der Familie

Angriff auf die Stütze der Familie

Zum Artikel "In den Verwaltungen der Region gibt es kaum weibliche Chefs" (TV vom 14. Februar):

Dieser Beitrag knüpft nahtlos an den Artikel "Experten fordern mehr familiengerechte Arbeitsplätze" (9. Februar) an. Aber worum geht es wirklich? Seit nunmehr über 40 Jahren bemüht sich unsere Regierung darum, die kleinste und bisher stabilste Einheit unseres Staates zu zerstören: die Familie. Es begann mit der Gleichberechtigung, schwenkte über zur Gleichstellung und endet, jedenfalls bis jetzt, mit "Gender Mainstreaming".

Aber zurück zu den Gründen. Der Angriff zielt eindeutig auf die Stütze der Familie, die Frau und Mutter. Sie darf diese Position nicht länger innehaben.

Deshalb: raus mit der Mutter aus der Familie und rein ins Berufsleben. Kindererziehung? Fehlanzeige. Die soll, möglichst früh, am besten direkt nach der Geburt, der Staat übernehmen, damit die Kinder auch wirklich im Sinn des Staates erzogen werden. Wohin das führen kann, darüber sollte sich jeder selbst seine Gedanken machen. Noch ein Gedanke dazu: Frauen im Arbeitsleben nehmen natürlich auch Männern die Arbeitsplätze weg. Der Erfolg ist, die Löhne fallen, und es gibt kaum noch Männer, die mit ihrem Verdienst allein eine Familie ernähren können. Das presst die Frauen wiederum in den Arbeitsmarkt, um noch etwas dazu zu verdienen. Und die Kinder bleiben wieder auf der Strecke.

Unter den Umständen hat kaum noch jemand die finanzielle Sicherheit, eine Familie zu gründen und Kinder zu bekommen.

Unser Staat beklagt, dass in Deutschland zu wenige Kinder auf die Welt kommen. Aber das ist doch durch die Politik so gesteuert und demnach auch gewollt.

Sie meinen jetzt: Thema verfehlt? Aber nein, auf der Basis der vorherigen Gedanken ist eine Frauenquote völlig unsinnig. Eine Männerquote müsste her, damit die Männer wieder genug verdienen, eine Familie gründen zu können. Eine andere Regierung ist vonnöten ...

Karl-Heinz Brock, Schleid

gleichberechtigung