atomkraft

Zum Artikel "Luxemburg bietet Geld für Cattenom-Aus" (TV vom 13. April) und zum Leserbrief "Heimat weg, Job weg, Einkommen weg, Häuschen weg" (TV vom 23. April)

Klaus Reuter aus Schweich bringt es in seinem Leserbrief auf den Punkt. 30 Jahre sind seit dem Tschernobyl-Supergau vergangen, und noch immer ist die ganze Gegend über große Flächen hochgradig verstrahlt. Unbewohnbare Geisterstädte, verlassene Häuser, verlassene Wohnungen und verbitterte ehemalige Bewohner aus der ganzen Region leben zerstreut und weit weg von ihrem ehemaligen Zuhause, teilweise krank und ohne Zukunft. Nichts ist mehr, wie es war! Soll es uns hier einmal genauso ergehen nach einem Supergau im grenznahen französischen Atomkraftwerk Cattenom? Leute wacht auf, die Gefahr ist riesengroß! Sprecht euch gegen Cattenom aus und macht alle eure Meinung öffentlich! Unsere Politiker müssen noch mehr Druck machen, bevor wir alle unsere Heimat wegen eines Supergaus in einem veralteten, störanfälligen Atommeiler verlieren. Peter Schabowski, Trier