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Umwelt: Beihilfe zur Einäscherung

Umwelt : Beihilfe zur Einäscherung

Zur Glosse „Merkels grüne Null“  (TV vom 24. Oktober) schreibt Marian Modemann:

Fatima Abbas hat vieles richtig erkannt. Einiges fehlt aber. Auf deutschen Straßen fahren auch Autos ausländischer Hersteller. Diese verunreinigen ebenfalls die Luft.

Ergo, die Verunreinigungsgrenzen müssen prozentual des Anteils dieser Autos erhöht werden (zum Beispiel bei 40 Prozent ausländischer Autos Abgaswerte nicht bei 40 Mikrogramm, sondern bei 52 Mikrogramm). Ich bin überzeugt, unsere Volksvertreter denken an uns, das Volk. Hier hoffe ich auf ein Gesetz, das besagt: Kann ein Bürger, der an Lungenkrebs erkrankt, zweifelsfrei nachweisen, dass diese Erkrankung ausschließlich durch Autos deutscher Hersteller verursacht worden ist, dann ist er berechtigt, einen Antrag auf Beihilfe zu seiner Einäscherung zu stellen. Ich hoffe, dieser Vorschlag führt nicht zum Abbau von Arbeitsplätzen (auch nicht für Frau Abbas; ebenfalls kein Maulkorb für sie). Mit freundlichem Abgas in der Lunge!

Marian Modemann, Trier