Militär : Beunruhigend

Zum Artikel „Über keine andere Region Deutschlands donnern so viele Jets“ (TV vom 31. März) schreibt Dieter Hardes:

Der Beitrag liefert viele interessante Informationen zu den militärischen Überflügen von Kampfflugzeugen in der Region. Katharina de Mos folgert, das zuständige Bundesverteidigungsministerium solle für eine andere Verteilung des militärischen Fluglärms über deutschem Gebiet sorgen. Auch ausländische Kampf-Jets, beispielsweise in Spangdahlem stationiert, haben sich an nationale relevante Anordnungen zu halten. Sie sind nicht völlig unabhängig. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer könnte entsprechende Regelungen verordnen. Eine regionale Konzentration von militärischen Kampfflugzeugen bedeutet dann Konzentration von Lärmeffekten und negativen Umweltlasten durch den Treibstoff der Flieger mit belastenden CO2- und Stickoxid-Effekten. Aus ökonomischer Sicht lässt sich ergänzen, das es ein steuerpolitisches Mittel gibt, um die Flüge zu verringern: eine kräftige Besteuerung des Flugbenzins, des Kerosins. Das würde langfristig dazu beitragen, den Flugverkehr zu verringern – militärisch und zivil. Es ist beunruhigend zu lesen, dass „mit einer Intensivierung der militärischen Flüge zu rechnen sei“.

Dieter Hardes, Trier