Politik: Dann wollen wir doch mal sehen ...

Politik : Dann wollen wir doch mal sehen ...

Zum Artikel „Opposition nimmt Scheuer in die Mangel“ und zum Kommentar „Die Wahrheit im Maut-Desaster muss ans Licht“ (TV vom 16. Oktober) schreibt Friedhelm Enser:

Ich stelle mir gerade vor, ich hätte für die Firma, für die ich tätig bin, Geld versemmelt, sagen wir mal 10 000 Euro.

Dann gäbe mit Sicherheit keinen Untersuchungsausschuss, sondern eine fristlose Kündigung, und das zu Recht.

Was soll einem Regierungsmitglied schon groß passieren, wenn es mehrere 100 Millionen Euro versenkt für Beratungen und Verträge?

Das Schlimme daran ist doch, dass Verkehrsminister Andreas Scheuer dieses Geld versenkt hat, ohne dass die rechtliche Grundlage von der Europäischen Union abgesegnet war.

Dann wollen wir doch mal sehen, ob Herr Scheuer mit ähnlichen Konsequenzen zu rechnen hat wie der normale Bürger.

Friedhelm Enser, Trier

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