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Ernährung
Das geringere Übel

Zum Artikel „Lateinamerika hat ein dickes Problem“ (TV vom 22. November) schreibt Ulrike Wagner:

Egal wo auf der Welt, immer wieder die alte Leier: Zucker, Salz und Fett machen uns dick und krank.

Zwar ist zu viel davon ganz sicher nicht gerade gesundheitsfördernd, aber immerhin sind es Zutaten, nach denen der menschliche Organismus „tatsächlich“ verlangt.

Unser einfacher Haushaltszucker, heimisches Steinsalz, Butter und einfaches Rapsöl zum Beispiel sind leicht aufzuschließende Zutaten. Sie sind also leicht verdaulich. Warum wohl ist (sicher nicht allein) hierzulande kaum die Rede von den tatsächlich Tausenden Zutaten (Zusatzstoffen), die verzichtbar sind für den menschlichen Organismus, die unseren Lebensmitteln aber zugesetzt werden (dürfen)?!

Offiziell ist in Deutschland nur von wenigen Hundert Zusatzstoffen die Rede!

Wer wundert sich da noch, wenn es immer öfter, auch bereits in jungen Jahren, zur Stoffwechselüberlastung kommt?!

Vor diesem Hintergrund sind Zucker, Salz und Fett ganz sicher das geringere Übel!

Ulrike Wagner, Trier