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Tiere: Dieser Trendsport gehört verboten

Tiere : Dieser Trendsport gehört verboten

Zum Artikel „Mit dem Hund über Felder und Wiesen“ (TV vom 21. Mai) schreibt Hedwig Langbein:

Ich bin empört über diesen Bericht!

Wenn der Hundebesitzer mit bis zu 40 Stundenkilometern über Feldwege fahren würde, hätte ich weniger dagegen einzuwenden, obwohl auch auf Feldwegen Spaziergänger und Fahrradfahrer unterwegs sind, die sich durch das Gespann gestört und möglicherweise gefährdet sehen könnten.

Doch mit welchem Recht erlaubt sich der Hundebesitzer, über Wiesen, Felder und Wälder zu rasen? Gehören ihm diese Wiesen und Felder? Ist es nicht genug, wenn Hunde ihre Hinterlassenschaft in Wiesen hinterlassen? Müssen Wiesen niedergetrampelt, Blumen zerstört und am Boden lebende Kleinlebewesen niedergewalzt werden?

Das ist doch Betreten fremden Eigentums! Würde es dem Hundebesitzer gefallen, wenn so ein Gespann, wie im Bericht geschrieben, mit drei Rädern oder sogar vier und zwei Hundegespannen durch seinen Garten und über Rasen fahren würde?

Der Artikel auf der MehrWert!-Seite und das auf Seite eins veröffentlichte Foto animieren vielleicht sogar andere Hundebesitzer,  das Gleiche zu tun, sogenanntes „Dogscooting“.

Wenn die Hündin „Kira“ ihren Besitzer etliche Kilometer durch Wiesen und Wälder gezogen hat, sei sie „wohlig entspannt“, heißt es in dem Text. Ob die Rehe oder sonstiges Getier, welche durch das rasende Gefährt aufgeschreckt werden, dann auch wohlig entspannt in ihrem Versteck liegen?

Diese Trendsportart auf Wiesen, Feldern und im Wald sollte verboten werden.

Hedwig Langbein, Osann-Monzel