Tiere : Dorn im Auge

Zum Leserbrief „Koexistenz von Wolf und Weidetier? Funktioniert nicht!“ (TV vom 27. Juni) schreibt Monika Meindl:

Dank des strengen Schutzes der Wölfe erholen sich die Wolfspopulationen nun nach und nach. Einigen Jägern und leidenschaftlichen Schafzüchtern ist das ein Dorn im Auge. Zudem gibt es wohl (was mir nicht bewusst gewesen ist) in unserer Gegend – wie in dem Beitrag eines leidenschaftlichen Schafzüchters vom Hunsrück erwähnt – auch übermächtige Wölfe, die mit zigtausend Volt im Körper noch Zäune überspringen und im Blutrausch töten. Weidekühe mit ihren Kälbchen habe ich, so lange ich hier in der Eifel wohne, noch nicht auf grünen Weiden gesehen. Eher die Monokulturen für die Biogasanlagen, die den Boden mit Pestiziden nähren. Die Zahl der Schafherden verringert sich nach meinem Eindruck auch von Jahr zu Jahr, und die Leidenschaft der Schäfer, die mit ihren Herden von Dorf zu Dorf zu ziehen, stirbt langsam aus.

Richtig ist, dass Wölfe Beutetiere zum Überleben brauchen, aber die werden bewusst von ihnen gejagt und getötet. Wölfe jagen, meist in der Dämmerung, in der Regel alte und kranke Tiere, um Risiken und Verletzungen vorzubeugen.

Dazu ein Zitat von Pythagoras: „Alles was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.“

Monika Meindl, Preist