1. Meinung
  2. Leserbriefe

drei Wandgemälde im Ortskern von Gondenbrett

drei Wandgemälde im Ortskern von Gondenbrett : Wandbild dämmert vor sich hin

Denkmalschutz

Über drei alte Wandgemälde schreibt Hans-Georg Salm aus Gondenbrett:

Die Anträge zur Unterschutzstellung  für die drei Wandgemälde im Ortskern von Gondenbrett sind erst von der unteren Denkmalschutzbehörde (Kreisverwaltung Bitburg-Prüm), dann auch von der Generaldirektion kulturelles Erbe abgelehnt worden.

Diese Tatsache ist bedauerlich, da ungeschützte Kulturdenkmäler nicht gefördert werden. In Gondenbrett wurde eines der Wandbilder (Hermann Michels) mit privaten Mitteln erneuert (St. Martin), die Kosten für die Renovierung des St. Hubertus an der Sakristei übernahm die Zivilgemeinde. Dringend erforderlich wäre eine Grundsanierung des heiligen Christopherus (etwa  9000 Euro) am Professor-Martinis-Geburtshaus, Dorfstraße 5. Diese Mittel sind derzeit weder privat noch von der Gemeinde aufzubringen.

Wenn dieses Wandbild weiter vor sich hin dämmert, wird es in wenigen Jahren, abgeblättert, gänzlich verblasst und nicht mehr sichtbar sein. Das wäre schade, denn zahlreiche Besucher stehen Tag für Tag an der Kirche, um diese Gemälde zu bewundern.

Die drei Wandbilder von Michels sind ein Alleinstellungsmerkmal für den Ort. Das ist jedoch den Behörden nicht zu vermitteln. Dank an Maria und Klaus Braus, die sich auch in diesem Falle sehr engagiert haben.