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Gesellschaft: Feine Ironie

Gesellschaft : Feine Ironie

Zum Essay „2021 – komm jetzt, mit dir tanz ich!“, (TV vom 31. Dezember/1. Januar) schreiben Marian Modemann und Nicholas Illgen:

Ein sehr schöner Beitrag von Rainer Nolden. Er geht auf den Jahreswechsel humorvoll, ironisch ein. Die Ereignisse des vergangenen Jahres werden angesprochen und kritisch betrachtet. Dies geschieht nicht mit erhobenem Finger moralisierend dogmatisch.

Die feine Ironie hilft, Vergangenes noch mal durch den Kopf gehen zu lassen, ohne emotional überzureagieren.

Man fand vieles nicht gut, aber man verarbeitet es. Der Artikel weist einen guten Weg Ärgerliches zu verarbeiten.

Marian Modemann, Trier

Den Essay habe ich mit Befremden zur Kenntnis genommen. Was dabei geistreich oder witzig sein soll, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

Wenn es Satire sein soll: Das Handwerk beherrschen Sie nicht, Herr Nolden! Bei aller berechtigten Kritik an Trump geht Ihr Beitrag viel zu weit. Die Wortwahl ist grauenhaft. Sie unterschreiten mit Ihren persönlichen Angriffen mühelos das Twitter-Niveau von Trump. Das ist wahrlich eine zweifelhafte Leistung, die nicht in eine seriöse Zeitung gehört. Ich wünsche Ihnen für das neue Jahr mehr Besonnenheit. Der Volksfreund hat es verdient.

Nicholas Illgen, Konz