Finanzen

Zur Krisenpolitik der Bundesregierung:

Rettung der Banken, Auto-Industrie und jetzt noch Griechenland - alles ein Fass ohne Boden. Die Banken sind noch nicht gerettet. Sie beschönigen ihre Zahlen und haben in der nächsten Krise noch nicht einmal Rücklagen! Ob die Auto-Indus trie gerettet ist, ist fraglich. Schauen wir Opel an. Hier wird mit Kündigungen und Werkschließungen gerechnet, nur weil rote Zahlen geschrieben werden. Anders sieht es beim Mutterkonzern General Motors in den USA aus. Hier schreibt man wieder schwarze Zahlen. Ich möchte nicht wissen, was da an deutschem Geld (Opel) reingeflossen ist. Jetzt kommt noch Griechenland, das wir auch retten. Trotz der Beschimpfungen, die Deutschen sollten die Griechen erst einmal für den Zweiten Weltkrieg entschädigen. Wie lange soll das weitergehen? Ist der Steuerzahler die Melkkuh der Nation? Was haben wir von all den Rettungsaktionen? Nur mehr Kosten, die sich früher oder später mit höheren Steuern rächen! Was haben die Banken, was hat die Autoindustrie zurückgegeben? Nichts, und anders wird es mit Griechenland auch nicht aussehen! Wir bezahlen weiter für Fehler, die andere gemacht haben, dafür aber nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Wen retten wir als nächsten? Wer rettet uns? Es gibt genug Ansatzpunkte, wohin man Steuergelder besser fließen lassen sollte. Es wäre auch nicht schlecht, die Steuern zu senken, etwa bei Mineralöl, Gas, Strom. Eine Steuersenkung ist schon längst überfällig. Es müssen ja nicht immer die Steuerzahler sein, die alles retten sollen. Nicht zu vergessen die Arbeiter, die immer weniger haben, wie auch die Rentner. Die Rentenkasse wird seit Jahren geplündert, und was bleibt übrig? Nullrunden, länger arbeiten, Rentenabzug - die Liste ist lang. Hartmut Knob, Thiergarten