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Zur Berichterstattung über die Euro-Krise und zu den historischen Fehlentscheidungen der deutschen Politik:

Schon vergessen? Beginn Finanzkrise 2002, nachdem Moral und Ethik sich in der Finanzpolitik verabschiedeten. Wenn unfähige Politiker in unheiliger Allianz mit unfähigen Bankern Politik machen, kommt das Dilemma heraus, worüber sich die Bevölkerung weltweit Sorgen macht. Einige wenige werden immer reicher, das Volk muss schon seit Jahren den sozialen Rückzug antreten. Man erzählt uns, den Euro retten zu müssen. Das hört sich besser an. Dass Politiker unfähig sind, ist bekannt. Hinzu kommt, dass sie nicht einmal lernfähig sind. Hört man sich die Sprüche von Angela Merkel aus dem Jahr 2008 an, muss man sie glatt der Lüge bezichtigen. Aber wenn sie und Wolfgang Schäuble von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann beraten werden, der praktisch mit auf der Regierungsbank sitzt, kann politisch auch nichts Besseres herauskommen. Natürlich keine Transaktionssteuer - was soll diesbezüglich die Rücksicht auf die Engländer, die nicht einmal in der Europäischen Währungsunion sind? So sind wir seit 2008 noch tiefer in die Krise geraten. Wenn ich mich recht erinnere, haben unsere Politiker den Eid abgelegt, Schaden vom Volk abzuwenden. Das ist wohl nur eine leere Floskel. Sie sollten wegen Meineids angeklagt werden. Das ist in allen Parteien so. Den Beitritt Griechenlands zur EU verdanken wir Bundeskanzler Gerhard Schröder und seinen Genossen. Obwohl sogar die Gründer der Währungsunion davor warnten und man wusste, dass die Griechen die Kriterien nicht erfüllen, sind sie trotz manipulierter Zahlen in die EU aufgenommen worden. Weiterhin hat Schröder, der Genosse der Bosse, dafür gesorgt, dass die vorhandenen Kontrollmechanismen im Bereich der Banken aufgehoben wurden. Damit begann der Niedergang, die Rücksichtslosigkeit, die skrupellose Geldwirtschaft. Gut, dass er hier keinen Schaden mehr anrichten kann. Er ist gut aufgehoben bei Gasprom und dem lupenreinen Demokraten Putin. Und solange man bei Wahlen auf diesen Herrn Schröder als "Wahlhelfer" zurückgreift, sollte man Abstand von dieser Partei nehmen. Bebel und Liebknecht würden sich im Grabe umdrehen, wäre ihnen das Gedankengut der heutigen Genossen bekannt. Rita Assmann, Zemmer-Rodt

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