finanzen

Zum Artikel "Steuerzahlerbund: Mehr Geld für Beamte ist teures Wahlgeschenk" (TV vom 31. März):

Will nicht Herr Quante davon profitieren, dass der Tarifabschluss für die Angestellten des Landes auch auf die Beamten übertragen werden soll? Muss er seinen Geschäftsführerposten behaupten, oder gibt es sonst einen erkennbaren Grund, weshalb sich dieser Herr in regelmäßigen Abständen auf die Beamten des Landes einschießt? Irgendwann sollte es mal genug sein. Es wird auch langsam langweilig, dass immer wieder auf alten Themen herumgeritten wird. Ich glaube, es gibt genügend andere Probleme, die es wert wären, gelöst zu werden. Beamte werden jedoch stets gerne von Personen mit öffentlichen Aufgaben als Angriffsziel ausgewählt. Wo sonst kann man sich so leicht profilieren? Schneller und sicherer kann man keine Mehrheit hinter sich ziehen. Dass die Beamtengehälter vor der Deckelung zum Teil bereits eingefroren waren, interessiert natürlich niemanden. Aber sind Beamte keine Mitglieder unserer Gesellschaft, die ebenso ein Anrecht auf angemessene Vergütung ihrer Leistung haben? Die ansteigende Inflationsrate gilt für sie wie für jeden anderen auch. Allerdings werden einige Personen nicht müde, den Beamten immer wieder ein schlechtes Gewissen einzureden. Ich kenne ja nicht das Gehaltsgefüge des Herrn Quante. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass es etwas höher ist als das unserer Postboten, Polizisten, Lehrer etc. Es ist jedoch mal wieder typisch, dass einer dem anderen die Butter auf dem Brot nicht gönnt. Ich gönne Herrn Quante sein Einkommen, da ich davon ausgehe, dass auch sein Gehalt angemessen und - in Bezug auf seine Leistungen - vertretbar festgesetzt wurde. Und wenn er als Geschäftsführer des Bundes der Steuerzahler, der ja für soziale Gerechtigkeit an vorderster Front stehen sollte, ehrlich zu sich selbst ist, wird er die Entscheidung der Landesregierung akzeptieren. Ralf Schütz, Saarburg-Beurig

Mehr von Volksfreund