Fremde Federn

Zum Artikel "Minister Guttenberg soll bei seiner Doktorarbeit gemogelt haben" (TV vom 17. Februar):

Hätte ich bei meiner Abschlussprüfung bei Zitaten oder Textpassagen keine Quellenangabe gemacht oder den Urheber dieses geistigen Eigentums nicht genannt, wäre ich sofort durchgefallen.

Guttenberg hätte sich dann nicht nur mit fremdem Federn geschmückt, sondern er hätte sich wegen "Raub geistigen Eigentums" zu verantworten. Dies wäre dann auch keine Bagatelle, sondern ein handfester Gesetzesbruch.

Ich frage mich nur, warum jemand gerade in einer Doktor arbeit so etwas macht? Es gibt meiner Ansicht nach nur zwei Antworten: Das Geschriebene als mein Eigenes verkaufen, da es mir selbst an Hirnschmalz fehlt, oder einfach nur die gute alte Faulheit.

Oliver Schuler, Sirzenich

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