Fußball

Zum Artikel "Ermittlungen gegen elf Eintracht-Fans" (TV vom 8. Oktober):

Spätestens seit den Ausschreitungen beim und nach dem Regionalligaspiel der Trierer Eintracht gegen den 1. FC Saarbrücken müsste jedem klar sein, welch ein Gewaltpotenzial im Umfeld der Sportart Fußball steckt. Nicht nur, dass auch friedliche Zuschauer mit hineingezogen werden. Auch außerhalb der Stadien entlädt sich die aufgestaute Gewaltbereitschaft der Hooligans und Ultras gegen alles und jeden, und das völlig ungerichtet und unkalkulierbar. Ich bin da völlig auf der Seite der Politiker aus Bremen und Nordrhein-Westfalen, die das Thema endlich angesprochen haben und überlegen, wie man die Deutsche Fußball-Liga (DFL) und die Vereine besser einbinden kann. Sicher, es ist nicht einfach zu lösen. Aber wie kann es sein, dass immer noch Bengalos in die Stadien geschleust werden? Wenn die Vereine "nur" innerhalb der Stadien für die Sicherheit zuständig sind, dann sollen sie auch für solche Szenen die Verantwortung übernehmen und notfalls saftige Geldstrafen zahlen, denn das hat auch etwas mit fahrlässiger Körperverletzung oder Verletzung der Aufsichtspflicht zu tun. Vielleicht sollte es mehr "Geisterspiele" geben, wie das des FC Bayern in der Champions League gegen ZSKA Moskau. Es ist an der Zeit, sich an den Vorreitern NRW und Bremen zu orientieren. Wolfgang Kreutz, Darscheid