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Medien: Geradezu phänomenal

Medien : Geradezu phänomenal

Zu verschiedenen Beiträgen, in denen Experten zu Wort kommen (zum Beispiel zum Wetter und zur Frage, ob die staatlichen Beihilfen für den Hunsrück-Flughafen Hahn rechtmäßig sind, TV vom 17. April), schreibt Gerlach Pfeiffer:

Im gesamten Verbreitungsgebiet – nein, in ganz Deutschland – gibt es kein Medium, das so viele Experten vorweisen kann wie der Trierische Volksfreund!

Der „Wiesbadener Meteorologe“, „Klimaexperte“, „Volksfreund-Meteorologe“ und „TV-Wetterexperte“ Dominik Jung ist geradezu phänomenal!

Seine Wetterprognosen vor Ostern kann selbst ich sehr leicht voraussagen, wenn ich nur – wie beim TV meist gebräuchlich – die deutsche Presse-Agentur zuvor bemühe.

Selbst die Prognosen nach Ostern kann ich genau wie der Experte Jung mit „wahrscheinlich etwas wechselhafter“, „mit den ersten Gewitterlagen des Jahres inklusive Sturmböen und Starkregen rechnend“ und „im Osten Deutschlands könnte dann sogar schon die 30-Grad-Marke das erste Mal geknackt werden“ voraussagen – das erste Mal seit Christi Auferstehung?! Und so weiter und so weiter.

Aber bitte belästigen Sie mich, verehrte Leser, nicht wie beim TV-Experten möglich, dass ich „im Original-Ton“ das Osterwetter und die Aussichten für die Woche danach im Internet preisgebe.

Selbst im Beitrag über das Thema  Hahn-Beihilfen ist von einem „Brüsseler EU-Beihilfeexperten“ die Rede. Welche Vorzüge hat dieser „Experte“ gegenüber anderen Kapazitäten?

Gerlach Pfeiffer, Kirchweiler