Gesellschaft

Zum Artikel "Elektrofahrräder erobern Deutschland Städte" (TV vom 25. Januar):

Zu dem Artikel über Elektro fahrräder (Pedelecs) maße ich mir als Nutzer seit 2007 einige Erfahrung an. Zurzeit fahre ich mein drittes Pedelec und möchte nie mehr ohne sein. Erschrocken bin ich über die wieder aufkommende deutsche Regulierungswut. Ich behaupte hier kühn, dass ein Fahrrad mit batteriebetriebener Trethilfe sich von einem "normalen" Fahrrad nur dadurch unterscheidet, dass man fröhlich und ohne Mühe durch die Lande fährt. Vor allem verliert man nicht die Lust am ach so gesundheitsfördernden Radfahren. Gegenwind oder eine Steigung verlieren ihren Schrecken, es ist die Erfindung des Jahrhunderts. Mit über 80 Jahren freue ich mehrmals in der Woche, auf mein Pedelec zu steigen und ohne große Mühe durch die Mosellandschaft zu fahren. Übrigens: Einen Helm trage ich schon lange, auch damals mit dem normalen Rad. Das ist zu empfehlen, und manch einer würde noch leben, hätte er einen Helm beim Radfahren benutzt. Also, die abgeregelten Pedelecs (25 Stundenkilometer) benötigen meiner Ansicht nach keine neue Regelung. Besser sollte man mit dieser tollen Sache mehr Menschen zum Radfahren bringen. Die Krankenkassen könnten Milliarden Euro an Kosten sparen. Mein Ärger ist nur der monatliche Beitrag zur Krankenkasse, denn Doktor oder Medikamente brauche ich seit Jahrzehnten nicht. Fahr Rad und du bist fit! Bernhard Paulus, Trier