Gesellschaft

Zur Berichterstattung über das Attentat am französischen Nationalfeiertag in Nizza:

Schon wieder schreckliche Meldungen, diesmal aus Nizza. Meine Gedanken sind bei den armen Opfern. Ich hoffe, sie können mit der Hilfe ihrer Familien und Freunde genug Kraft schöpfen für die Zukunft. Ich wünsche niemandem auf der Welt, dass er in solch eine Situation kommt. Vielleicht ein Grund mehr, den Menschen, die einem wichtig sind, dieses so oft wie möglich zu sagen. In Europa muss man leider mit den Gedanken leben, dass solche Taten, begangen von Gruppen oder Einzeltätern, ständig und überall passieren können. Es ist einfach unmenschlich, das Leben eines anderen Menschen zu zerstören! Dass wir Menschen in Not helfen müssen, steht fest. Menschen, egal wo sie herkommen, wenn sie bereit sind, ein Teil unserer Kultur zu werden. Gut. Aber die Menschen, die mit unserer Kultur nicht zurechtkommen, sollen bitte da bleiben, wo sie sind. Ich kann auch nicht in ein Land flüchten und mich nicht integrieren wollen. Meine Oma gehört zu den Menschen, die ihre Kindheit mitten im Zweiten Weltkrieg verbringen mussten. Diese Millionen von Kindern in Europa waren sicher auch stark traumatisiert, halb verhungert und hatten nur noch wenige Familienmitglieder. Auf diese Generation wurde aufgrund ihrer Kindheit keine "Rücksicht" genommen. Ganz im Gegenteil! Es hieß, entweder ihr nehmt die Hilfe der Alliierten an oder eben nicht. Diese Menschen sitzen heute meist in Altenheimen und bekommen gerade so viel Rente, dass sie nicht verhungern müssen. Ist echt traurig ... Jennifer Densborn, Kanzem