Gesellschaft

Zu Berichten und zu Leserbriefen über die Flüchtlingskatastrophe:

Der Zentralrat der Gutmenschen empört sich mal wieder. Herr Weinand schlägt in seinem Leserbrief gar vor, die Flüchtlinge direkt vor Ort abzuholen. Dieser Vorschlag ist ignorant. Herr Weinand, was tun Sie denn persönlich? Wenn Sie der Meinung sind, dass wir reichen Europäer so viel übrig haben, schlage ich vor, dass Sie - statt mit Worten - mit gutem Beispiel vorangehen und einige der Flüchtlinge bei sich aufnehmen. Oder gehören Sie zu den Gutmenschen, die gute Taten in erster Linie von ihren Mitmenschen erwarten? Während im ach so reichen Deutschland Gelder an allen Ecken und Enden gestrichen werden, haben wir umso mehr übrig für unsere heilige Kuh, die "Willkommenskultur". Das Boot ist voll, und wir können es uns nicht leisten, immer mehr Flüchtlinge aufzunehmen, die aus Ländern kommen, in den nicht einmal Krieg herrscht. Es ist - auch für Deutsche - legitim, Nein zu sagen. Dabei heißt nein nicht automatisch fremdenfeindlich. Haben unsere Politiker nicht geschworen, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden? Auch wenn unser Volk um ein Drittel seiner Größe pro Generation schrumpft, sollte man diese Verluste nicht durch Einwanderer ausgleichen. Wenn ein Volk ausstirbt, ist das ein natürlicher, zufälliger Vorgang. Wird eine ethnische oder kulturelle Gruppe absichtlich oder planmäßig vernichtet, handelt es sich um Genozid. Lydia Weber, Gerolstein