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Fußball: Gesünder kicken

Fußball : Gesünder kicken

Zum Artikel „Die Kork-Säcke stehen schon bereit“ (TV vom 28. August) schreibt Michael Gunz:

Mit großem Interesse habe ich den Bericht über Kork als Granulat-Alternative auf Kunstrasenplätzen gelesen. Schon lange sind mir die Unmengen an Plastik auf solchen Anlagen und die damit verbundenen Schäden für unsere Umwelt ein Dorn im Auge. Doch bis jetzt dachte ich immer, es gebe keine naturschonende und gleichzeitig qualitativ hochwertige Alternative. Aus dem Artikel war aber nicht nur zu entnehmen, dass Kork eben genau jene Alternative darstellt, sondern dass die Umstellung sogar schon jetzt einsatzbereit wäre. Warum dann also noch warten? Muss wirklich erst ein gesetzliches Verbot kommen, bis man auf eine günstigere, qualitativ hochwertigere und auch noch naturschonende Variante umsteigt? Eine jahrelange Umsteigefrist bedeutet die weitere Verwendung giftiger Materialien, die gesundheitliche Risiken und schwerwiegende Schäden für die Umwelt – gerade unser Grundwasser wird von Mikroplastik kontaminiert – hervorrufen können. Als jahrzehntelang begeisterter Kicker sehe ich die Stadt Trier in der Pflicht, dieses Projekt mit aller Macht in Gang zu bringen. Letztendlich kann damit nicht nur unsere Umwelt gewinnen, sondern auch das Image unserer Stadt.

Michael Gunz, Trier