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Zum Artikel "Deutschland startet ohne große Krawalle in den Mai" (TV vom 2. Mai)

Meinung

Angriffe von Linkskriminellen nicht verharmlosen
Was in den vergangenen Tagen über gewalttätige Chaoten oder Autonome aus den Medien zu entnehmen war (auch der TV berichtet am 2. Mai "beschwichtigend" darüber), gibt zu denken. Jahr für Jahr, Mai für Mai, finden in Hamburg und Berlin die schon zum Kultstatus erhobenen "Linkskriminellen-Festspiele" statt. Laut Medien ziehen "Chaoten/Autonome" randalierend durch die Straßen, gehen gewaltsam gegen die Polizei vor, zünden Autos an, werfen Scheiben von Geschäften und Banken ein, plündern Läden und richten Schäden in Millionenhöhe an. Die Aufzählung weiterer Ausschreitungen lässt sich beliebig fortsetzen. In den Medien ist dann anschließend lediglich die Rede von "gewaltbereiten Autonomen" und etwa 80 verletzten Polizeibeamten (Mai-Krawalle 2011 in Hamburg und Berlin), "die meisten leichtverletzt". Auch der "Schwarze Block", der sich immer öfter unter friedliche Demonstranten mischt und aus deren Schutz heraus Pflastersteine, Bleikugeln und Flaschen auf Polizeibeamte wirft, wird ebenfalls von den Medien überwiegend als "linke Krawallmacher" bezeichnet. Warum werden diese Typen nicht als das bezeichnet, was sie auch sind: Linkskriminelle! Wer Pflastersteine in eine Polizeikette wirft oder eine brennende Flüssigkeit über Polizeibeamte gießt und diese auch anzündet, ist kein Autonomer, Chaot oder Randalierer mehr: Er darf dann schon eher als potenzieller Mörder bezeichnet werden. Ein Pflasterstein durchschlägt leicht eine Schädeldecke und verursacht tödliche Verletzungen. Auch im Trierischen Volksfreund war lediglich von "Randalierern" die Rede, obwohl diese Kriminellen alles in Kauf nehmen, auch schwerverletzte oder gar tote Polizeibeamte. Wenn dann noch von hochrangigen Parteifunktionären der Grünen (Claudia Roth) und der Linken (Petra Pau, Sahra Wagenknecht) die Anwesenheit der Polizei bei diesen Ausschreitungen als "Provokation und Ursache für diese Krawalle" bezeichnet wird, darf man sich die Frage stellen: Will man hier seine Wähler schützen? Bekanntlich sind in Berlin-Kreuzberg und im Hamburger Schanzenviertel die beiden Linksparteien stärkste politische Kraft. So knallhart man - und dies zu Recht - mit den Rechtskriminellen umgeht, sollte man es auch mit den Linkskriminellen tun, und diese auch als solche bezeichnen. Christof Verkoyen, Ralingen