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Abfall: Gut, geht aber noch besser

Abfall : Gut, geht aber noch besser

Zum Artikel „Raus aus der Tonne, ab in die Tüte: Verbraucher sammeln fleißig Biomüll“ (TV vom 5. März) schreibt Christiane Thomas:

Ich wünsche mir sehr, dass beim Reizthema Müll noch lange keine Ruhe einkehrt.

Der Verbandsdirektor Max Monzel könnte sich noch viel mehr über eine höhere Menge an gesammeltem Biomüll freuen, wenn jedem Haushalt eine eigene Biotonne zur Verfügung gestellt würde!

Ist es nicht die Pflicht des Zweckverbands ART, jedem Bürger die Möglichkeit zu geben, seinen Müll ordnungsgemäß und pflichtbewusst zu trennen und zu entsorgen? Diese Möglichkeit ist, nur mit dem Aufstellen von Biomüllcontainern, nicht jedem Bürger gegeben.

Was ist daran kurios, dass fast ein Drittel der Biomüll-Container in der Vulkaneifel aufgestellt sind und dort am meisten genutzt werden? Für mich völlig logisch, denn die Bürger aus der Vulkaneifel sind es, im Gegensatz zu den Bürgern in anderen Kreisen, gewohnt, Biomüll getrennt zu entsorgen. Ich führe viele Gespräche im Bekanntenkreis und wundere mich immer wieder, dass sehr viele Menschen gar nicht wissen, dass es in ihren Gemeinden Biomüll-Container gibt und ein entsprechendes Sammelsystem eingerichtet ist. Es ist noch viel Luft nach oben!

Das nächste Problem, Elektroschrott, klopft schon an der Tür! Die „Dreck weg Tage“ werden es zeigen. Dann bleibt die Müllentsorgung an den Kommunen hängen! Müll –  anscheinend ein Thema ohne Ende.

Christiane Thomas, Klimaschutzpatin, Reil

Anm. d. Red.: In den Lokalteilen des Volksfreunds veröffentlichen wir fortlaufend weitere Leserbriefe zum Thema mit kommunalpolitischem Bezug und/oder zur jeweiligen Situation vor Ort.