HANDEL

Zum Artikel "Königinnen per Post verschickt" (TV vom 11. September):

Ein dickes Lob an den Zoll und an die deutsche Gründlichkeit. Europäischen Honig nach Deutschland zu importieren, ist unumgänglich, da die deutschen Imker nur ein Fünftel des Gesamtbedarfs decken können. Zudem überträgt Honig keine ansteckenden Krankheiten und Parasiten. Was die "Imkerin" aus Ehrang hier veranstaltet hat, ist nicht nur für die verschickten chinesischen Bienen untragbar. Es ist eine Schande. Nur um ein paar Euro zu sparen (in Deutschland bekommt man Bio-Königinnen schon für 29 Euro beim zertifizierten Imker), akzeptiert die Imkerin offenbar, dass Seuchen eingeschleppt und diese durch ihre Bienen auf andere Bienen übertragen werden. Seit Jahrzehnten wird gegen die Varoamilbe angekämpft, die jedes Jahr unzählige Völker auslöscht. Muss man sich dann noch der Gefahr aussetzen, weitere Krankheiten und Seuchen einzuschleppen? Uns hat dieser Artikel sehr traurig gestimmt. Es sollte mehr darauf geachtet werden, wer Bienen hält. Was ist eigentlich mit den geschmuggelten Bienen passiert? Ralf Schröder, Speicher