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Herbert Daufenbach zum Artikel „Simon: Was haben wir falsch gemacht?“

Meinung : Kein gutes Vorbild

Wirtschaft

Zum Artikel „Simon: Was haben wir falsch gemacht?“ in der TV-Ausgabe vom 4. August schreibt TV-Leser Herbert Daufenbach:

Bei den Beschäftigten der Subunternehmen handelt es sich in der Regel um Beschäftigte, die durch entsprechende Verträge nicht gesamtsozialversicherungspflichtig sind.

Laut Zeitungsbericht von Herrn Moeris sind bei dem Fleischbetrieb Simon in Wittlich 200 von 535 Beschäftigten bei sogenannten Subunternehmen angestellt, also ohne Zahlung von Gesamtsozialversicherungsbeiträgen.

Für mich ist das ein schlechtes Vorbild für alle, die monatlich treu und brav Ihre Gesamtsozialversicherungsbeiträge entrichten, um auch später im Alter Ihre Altersvorsorge so sicherzustellen.

Bei der Firma Simon sind es immerhin 37,5 Prozent  der Gesamtbeschäftigten. Für mich prozentual keine geringe Zahl.

Erfahrungsgemäß fallen solche Beschäftigten später im Alter dann der Sozialhilfe zum Opfer. Im jungen Alter wird daran meist noch nicht gedacht.