Klima : Hinterlistig

Zur Berichterstattung über die geplante CO2-Steuer schreibt Karl-Heinz Stolz:

Als Allererstes ist es ein Witz, dass Kinder und Jugendliche auf die Straße gehen müssen, um die Damen und Herren Politiker zum Handeln zu motivieren. Seit dreißig Jahren und noch länger ist von der Wissenschaft schon aufgemalt worden, dass das Wetter sich so verändert, wie es sich zurzeit abspielt.

Alle Parteien geben ihren Senf dazu, geben sich gegenseitig die Schuld. Die schwachsinnige Idee, eine CO2-Gebühr oder -Steuer einzuführen, finden alle wieder gut.

Man muss kein Hellseher sein, um zu ahnen, dass durch diese Abgaben absolut nichts verbessert wird. Nur die privaten Menschen wird es treffen. Es startet kein Flugzeug weniger (und lässt seinen Brennstoff in der Luft ab), noch fährt ein Lastwagen weniger, noch wird ein Öltanker oder Kreuzfahrtschiff weniger Abgase in die Luft abgeben. Im  Gegenteil, es werden in Zukunft noch einige dazukommen.

Dieses Umweltproblem ist ein weltweites. Was kümmert es die Chinesen und die Amerikaner, ob in Deutschland eine Gebühr erhoben wird?! Diese Gebühr wird kommen, und das Großkapital, das für die Umwelt verantwortlich ist, kommt wie immer ungeschoren davon.

Ich empfinde diese CO2-Steuer als eine hinterlistige Art und Weise, weiterhin die braven kleinen Leute abzuzocken. Aber bei der Geschwindigkeit, mit der der Soli abgeschafft werden soll, wird es ja wohl noch einige Jahrzehnte dauern.

Karl-Heinz Stolz, Irrel