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Leserbriefe
Hysterische Raserei

Zur Debatte über die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht, schreibt Manfred Schmitz:

Horst Seehofer spricht das aus, was die Mehrheit denkt, aber aus Feigheit um ihrer spießigen Sicherheit willen nicht öffentlich äußert. 

Nichts gegen religiös unauffällige Muslime, die ihre Religion und Tradition unseren Regeln aus freier Überzeugung unterordnen, denn nichts passt so schlecht zu Deutschland wie der Islam! Woran liegt es, dass die Integration von Muslimen ungleich problematischer ist als die anderer Religionsgruppen, warum schaffen sie in ihren Herkunftsländern nicht die Bedingungen, die sie bei uns so selbstverständlich in Anspruch nehmen, und mit welchem Recht fordern sie, dass radikale, unerträgliche Traditionen und Koran-Inhalte von aufgeklärten Gesellschaften zu respektieren sind?

Streng gläubige Muslime lehnen alles „Unislamische“ ab. Für sie ist der „Heilige Koran“ nicht nur absolute Wahrheit, sondern oberste Weltordnung. Nur daraus ist die Tat eines Moslems erklärbar, der 2017 seine Frau vor den Augen seiner beiden Kinder erstach, weil sie zum Christentum übergetreten war.

Nur notgedrungen und nur zum Schein integriert sich ein strenggläubiger Moslem in die verachtete  Gesellschaft der  „Ungläubigen“, und so lange Muslime den Koran als das Maß aller Dinge ansehen, ist der Islam eine Bedrohung. Wenn zum Beispiel ...

... ein muslimischer Polizist einer Kollegin, die ihm zur Beförderung gratulieren will, aus religiösen Gründen den Handschlag verweigert, nicht unverzüglich aus dem Dienst entfernt, sondern nur versetzt wird,

... eine Lehrerin einer Berliner Schule, die das Gespräch mit einem muslimischen Vater abbricht, weil dieser ihr aus religiösen Gründen nicht die Hand gibt, sich dafür auf Anordnung „von oben“ offiziell entschuldigen muss,

... muslimische Polizeianwärter eingestellt werden, die pöbeln und randalieren und den Polizeidienst islamisch unterwandern,

... muslimische Fußballspieler, die aus religiösen Gründen die Nationalhymne nicht mitsingen, in der Nationalelf mitspielen dürfen,

dann missachtet der deutsche Staat die Meinung von aktuell 76 Prozent seiner Bürger.

Die öffentlichen Meinungsmacher und das traditionell linke Kabarett scheren sich nicht um die Meinungsmehrheit. Sie ersticken jede Islamkritik schon im Keim, und fällt auch nur der Name der islamkritischen AfD, geraten sie in hysterische Raserei.Undifferenziert erklären sie diese Partei samt ihren 13 Prozent Wählern zu Nazis oder wirren Protestlern. Nazis sind zweifellos Schwachköpfe, doch Multikulti ist definitiv Schwachsinn. Keine Werbung für die AfD, aber wo sie in der Sache recht hat, hat sie doch recht – oder? Nein, wer recht hat und was Wahrheit ist, bestimmt das Konzert der Meinungsmacher; Fakten haben keine Bedeutung.

Wahre Religion (Religio) ist ein menschliches Urbedürfnis. Sie beansprucht für sich weder absolute Wahrheit noch Deutungshoheit, gängelt nicht mit Ideologie und Dogmen, strebt nicht nach Einfluss und Geltung. Schluss mit religiösen Parallelwelten und unqualifizierten Sprüchen wie „Der Islam gehört zu Deutschland!“ Ohne radikale Reform des Korans und islamischer Traditionen ist für den Islam kein Platz in einer freien, aufgeklärten Gesellschaft.

Manfred Schmitz, Flußbach