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Tierschutz: Im Namen von Millionen Ferkeln

Tierschutz : Im Namen von Millionen Ferkeln

Zum Leserbrief von Andreas Steinberg unter der Überschrift „Sein oder Nichtsein“ (TV vom 21. November) schreibt Andreas Lindig:

Es verwundert nicht, dass Herr Steinberg die Fakten anders interpretiert. Es kommt sicher auf die Sichtweise an. Ich hatte nicht erwartet, dass alle Landwirte Ehrfurcht vor dem Leid der Tiere haben. Wir sollten aber alle nicht ständig Ausreden suchen, warum wir Tiere für unser teilweise fragwürdiges Wohlbefinden quälen. Wir sollten alle, die Landwirte und die Verbraucher gemeinsam, das Ziel anstreben, bei dem ein würdevoller Umgang mit den Tieren Selbstverständlichkeit wird und die artgerechte Tierhaltung im Vordergrund steht und nicht der Preis unserer Lebensmittel.

Die Ferkelkastration ist ein trauriges Beispiel, wohin sich die Landwirtschaft entwickelt hat. Daran sind auch wir als Verbraucher schuld. Damit muss endlich Schluss sein. Leider können die 40 Millionen Ferkel nicht ihre Stimme dagegen erheben, daher müssen wir dies tun und dagegen ankämpfen. Wo ein Wille ist, findet sich auch immer ein Weg.

Andreas Lindig, Trier