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Immer etwas zu meckern

Energie Hans Josef Mayer Heidweiler, Peter Kuth Üdersdorf

Zum Leserbrief "Eher wohlriechend" (TV vom 25. Oktober):
Ich stimme Peter Wittrock insofern zu, das es überwiegend am Verhalten des Betreibers liegt. Insbesondere wenn kein trockenes Holz verbrannt wird und beim Anheizen die Verbrennungsluft zu gering ist. Wer zum Anzünden trockenes Fichtenholz verwendet und für ausreichend Luftzufuhr sorgt, vermeidet den beißenden Gestank, der das Atemgift Kohlenstoffmonoxid enthält. Eine gezielte Unterweisung kann hier für Abhilfe sorgen, zumindest bei denen, die Ratschläge annehmen. Vergebens aber bei allen, die dazu nicht bereit sind und meinen, andere hätten immer etwas zu meckern. Wenn es Herrn Wittrock gelingt, Uneinsichtige zu überzeugen, schlage ich ihn für den Ehrenamtspreis vor. Ansonsten kann ich Peter Kuth sehr gut verstehen.
Hans Josef Mayer
Heidweiler

Ein starkes Stück von Herrn Wittrock! Einen Leserbrief zu kommentieren, ist sein gutes Recht. Nur sollte er ihn richtig lesen. Es geht hier nicht um Kamine und Holzheizungen. Er braucht seine Ausführungen auch nicht zu beweisen. Die Handhabung ist das Problem. Den Inhalt meines Leserbriefs hat er anscheinend nicht begriffen. Mein Geruchssinn hat die Realität festgehalten!
Im Übrigen sollte er die Landwirte in Sachen Gülle außen vor lassen. Gülle fällt bei der Produktion von Lebensmitteln an. Die Städter wollen mit Milch und Fleisch versorgt werden. Eine Frage zu seinem Hinweis bei Stromausfall: Was machen Hochhausbewohner bei dem von ihm beschriebenen Szenario? Es sind keine offenen Feuerstellen da. Ein neues Geschäftsfeld für die Branche tut sich auf.
Peter Kuth
Üdersdorf